BUDDHA UND DER KLEINE TOD.

Aktualisiert: 3. Aug. 2020


Schlaf ist der kleine Bruder des TodesBuddha (Siddhartha Gautama, ca. 500 v. Chr.)

Kennst du diese Spruch?

Wenn Buddha gewusst hätte, was seine Meinung bei modernen Europäern auslöst, würde er wahrscheinlich eine etwas ausführlichere Aussage treffen.

Lass uns einmal genauer die buddhistische Lehre über Leben und Tod anschauen.

Nach der buddhistischen Philosophie gehört der Tod zum Leben. Die betrachtet Leben und Tod als einen geschlossenen Lebens-Zyklus. Du wirst geboren, du lebst und nimmst Teil, in einer Art Bewegung des Lebens. Dabei nimmst du auch nur einige Teile bewusst wahr. Der Körper wird alt, verfällt und stirbt. Deine Seele kehrt zur Quelle der Geburt zurück und der ganze Zyklus beginnt von vorn. Das ist das Model des Lebens und Tod im Buddhismus.

Auf gleiche Art und Weise, ist der Tag- und Nachtwechsel in mini Format dargestellt. Ein 24 Stunden Zyklus. Du wirst wach und verbringst deinen Tagesablauf in Bewegung, abends bist du müde, schläfst ein und nimmst die Welt außen nicht mehr wahr. Die Ursache der Ohnmacht in der Schlafphase ist immer noch nicht entschlüsselt aber wir wissen schon wesentlich mehr über den Schlaf und seine positive Wirkung auf unsere Physis und Psyche.

Schauen wir uns mal die christliche Vorstellung vom Tod an.

Welche Bilder hast du jetzt sofort im Kopf? Ich muss es dir nicht weiter Erklären, oder?

Welche Bilder bekommen wir von der christlichen Lehre schon als Kinder?

“Himmel und Hölle” und Ungewissheit.

Sogar wenn die Familie nicht religiös ist, kriegen die Kinder aus anderen Quellen die Bilder mit.

Angst vor dem Tod ist ein Bestandteil unserer westlichen Kultur. Die buddhistische Kultur besitzt das Konzept “Hölle und Himmel” nicht.

Was ich damit sagen möchte ist, wenn ein Europäer die Aussage hört:” Schlaf ist ein kleiner Bruder des Todes” sucht das Gehirn als Reaktion, ihm bekannte Bilder aus seiner „Speicherkammer“, die mit dem Wort Tod in Verbindung stehen. Die Bilder die schon vorhanden sind und sofort ein Gefühl liefern.

Auf so eine einfache Art und Weise transferiert dein Gehirn Angstgefühl weiter und verbindet es mit Schlaf. Er schafft eine neue Brücke, die sich bei Personen die ernsthafte Angst vor dem Tod haben, manifestieren und Schlafstörungen verursachen.

Wenn es dich gerade trifft, dann rate ich dir, dich mit Thema Angst vor dem Tod auseinandersetzen. Spreche mit deinen Freunden oder deiner Familie, spreche mit mir. Du wirst sehen, dass es Glaubenssätze sind, die dich in deiner Kindheit geprägt haben und JETZT ist die Zeit das zu verändern und den Tod als Teil des Lebens zu betrachten.

Wenn dich das Thema bewegt, hinterlasse deine Kommentare. Ich freue mich auf dich.

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